IAG-Beirat

Aufgrund der erfreulich positiven Rückmeldung auf unsere Anfrage seitens des Jobcenter IAG, durch Geschäftsführer Reiner Lipka, zu einer möglichen Beteiligung im Beirat des Jobcenter IAG, sehen wir einem folgenden Treffen erwartungsfroh entgegen.

Offenbar möchte die BA ihren Erneuerungsprozess bezüglich möglicher Hinweise auf Verbesserungspotential in Agenturen und Jobcenter wirklich ernst nehmen und lädt –  auf Anfrage – auch die Erwerbslosen dazu ein, mitzumachen. Wie sich diese Teilnahme gestalten könnte, wird in dem Treffen in naher Zukunft besprochen werden können.

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Ein Gedanke zu “IAG-Beirat

  1. Macht Euch keine Hoffnungen bezüglich Eurer Wirksamkeit im JC-Beirat. Dieser Beirat, offiziell gedacht, um Ideen bei der Förderung der Hilfebedürftigen aus der Praxis zu sammeln, ist nichts als schlechtes Schmierentheater. Ich gehe davon aus, dass es in allen Beiräten ähnlich aussieht, wie in dem, in welchem ich eine Zeit lang war. Es war der Beirat beim Jobcenter Sächsische Schweiz – Osterzgebirge. Und diese Wertung treffe ich aus folgenden Gründen:
    1. Die Lage der Hilfebedürftigen ist nie ernsthaft Thema gewesen;
    2. Die aus der Verfasstheit der Hilfebedürftigen resultierenden notwendigen Hilfeangebote wurden weder genannt, ermittelt, noch diskutiert.
    3. Die Leistungserbringer der Fördermaßnahmen wurden nie thematisiert.
    4. Somit wurde auch nie zu den Maßnahmeangeboten gesprochen.
    5. Über den Zeitraum von drei Arbeitsmarktprogrammen wurde der Beirat nicht ein einziges mal in die Erarbeitung des Planes einbezogen.
    6. Stattdessen bekamen die Mitglieder die Arbeitsmarktprogramme erst dann vorgelegt, wenn letztere schon druckreif vorlagen. Angeblich hätte die Verwaltung keine Zeit, um ausführlich mit dem Beirat den Plan zu erarbeiten.
    7. Das von der BA eingeplante Geld reicht in aller Regel nur für ein Drittel der arbeitslosen Hilfebedürftigen. Damit kann von Kontinuität beim Förderprozess nicht im Entferntesten gesprochen werden. Das aber wird wiederum nicht thematisiert.

    Ich bin dort auf einen Haufen Schweiger gestoßen, die so gut wie nie sich fachlich geäußert haben aber alles mitgemacht haben, was das Jobcenter und die Trägerversammlung vorgegeben hatten. Wenn Ihr Euch nicht auch schuldig machen wollt an der Lüge Hartz-IV, dann überlegt, wie es Euch gelingen könnte, den Sinn des Beirates zu erfüllen. Einfach nur hingehen und schweigen macht schuldig.

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