Menschenwürdige Arbeit auch für Erwerbslose – Mindestlohn ist Pflicht – Keine unbezahlte Arbeit

Die ILO hat folgende Anforderungen formuliert, die es aktiv umzusetzen gilt:

Würde und Respekt

Physische und psychische Gewalt, sexuelle Belästigung, rassistische Schikane und andere Formen von Missbrauch und Gewalt dürfen nicht zugelassen oder toleriert werden.

 Keine Zwangsarbeit

Zwangsarbeit, Pflichtarbeit oder Schuldknechtschaft darf es nicht geben, ebenso wenig wie finanzielle Sicherheitsleistungen oder der Einbehalt von Ausweisdokumenten.

Keine Diskriminierung

Niemand darf aus Gründen des Geschlechts, rassistischer Zuschreibungen, der ethnischen Herkunft, der Religion, des gesellschaftlichen Standes oder der Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters, der sexuellen Ausrichtung oder der Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft diskriminiert werden. Dies gilt bei Einstellung, Bezahlung, Zugang zu Aus- und Weiterbildung, Beförderungen, Beendigung des Arbeitsverhältnisses, sowie bei Kündigung oder Erreichen der Altersruhegrenze.

  Existenzsichernde und pünktlich gezahlte Löhne

Beschäftigte erhalten mindestens einen gesetzlichen Mindestlohn oder Tariflohn, wenn dieser höher ist. Wird der Lohn nicht auf Stundenbasis, sondern auf Wochen- oder Monatsbasis gezahlt, gilt als Grundlage die gesetzliche/tarifliche Regelarbeitszeit. Mittelfristig muss ein Lohn angestrebt werden, der für Lebensmittel, Wohnen, Transport, Erziehungs- und Bildungskosten, Gesundheitskosten, sowie für kleine Sparsummen reicht.

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