Beschlussantrag: „Null-Euro-Jobs“ in Gelsenkirchen im Rat

unbezahlteArbeitGelsenkirchen/Hamburg/Bremen. Die LINKE in Gelsenkirchen hat für die Ratssitzung am Donnerstag, 16 Uhr einen Antrag mit Bezug zu den Ereignissen in Hamburg gestellt. Die Verhältnisse in Bremen – Überführung von Ein-Euro-Jobs in nicht bezahltes Ehrenamt – wurde dabei nicht direkt angesprochen. Schade.

Tatsächlich ist der inhaltliche Bezug zum Gelsenkirchener Appell zwar eindeutig darauf gerichtet, die Stadt Gelsenkirchen möge weiterhin an der Forderung der 1.000 Bürgerarbeitsplätze festhalten. Da Hamburg dies jedoch auch beabsichtigt (wie aus dem taz-Bericht über das 25 Seiten lange Konzept der Hamburger hervor geht), ist der Inhalt des Antrages der Linken nicht umfassend genug, wenn er auf die Bremer Verhältnisse nicht Bezug nimmt. Die Tendenz das Ehrenamt zu Lasten von Arbeitsgelegenheiten zu stärken, bestünde, selbst bei Verabschiedung des Antrages durch den Rat der Stadt, weiterhin. Es ist also damit zu rechnen, dass es im Rat der Stadt an dieser Stelle nicht hoch her geht; am Ende aber doch wieder mal das Falsche getan wird (Lipka im Zeit-Interview).

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