BA-Geschf. Tymister hatte wohl unrecht – Emscher-Lippe-Arbeitslose in guter Kondition

Gelsenkirchen/Emscher-Lippe. Die Einschätzung von BA-Geschäftsführer Tymister in der Gemeinsamen Ausschusssitzung vom 20.03.2014 zum schlechten Zustand der Langzeitarbeitslosen in der Region, hat jetzt im Anschluss an meine Recherchen zu einem WAZ-Artikel einen neuen Dämpfer bekommen.

UMBAU 21 – Innovationsgesellschaft Emscher-Lippe – Konzeptpapier, Stand: 14. Nov. 2013.

Darin heißt es: „Die Überlegungen sowie das entsprechende Ordnungssystem des Fachkräftesicherungskonzeptes der Emscher-Lippe-Region werden mit einbezogen. In diesem steht auf Seite 21:

„In der Emscher-Lippe-Region wohnen viele SGB II-EmpfängerInnen, die allerdings als Potenzial für die Fachkräfteinitiative betrachtet werden. Dies erscheint zunächst ungewöhnlich, da man in dieser Personengruppe mitunter kein besonderes Potenzial erwartet. Die folgende Analyse zeigt jedoch, dass insbesondere in Emscher-Lippe die von SGB II-Förderung betroffenen Personen durchaus über beachtliche Potenziale verfügen.“

Hr. Tymister (Geschf. BA GE) hatte dies in der Gemeinsamen Ausschusssitzung vom 20.03.2014 noch bestritten. Es fehlten die nötigen Skills. Er hätte noch Geld in der Umschulungskasse, aber die Gelsenkirchener Arbeitslosen hätten kein Potential. Tatsächlich sollen die Arbeitsagenturen GE und RE an dem Fachkräfte-Papier von 2012 mitgearbeitet haben. Die Aussage von Hr. Tymister wird immer ein Mysterium bleiben, es sei denn man hält seine Aussage, es gäbe genügend Geld in der Ausbildungskasse der BA für ein Ablenkungsmanöver.

Die Probleme der Unternehmen in der Emscher-Lippe-Region skizziert erschreckend klar und eindeutig das Arbeitspapier Nr. 8 von 2006. Die Unternehmen seien nicht gut aufgestellt, reagieren eher „intuitiv“ – und seien zu 80 % nicht kreditwürdig, so die Banken.

Es geht um die bisher fehlende Akzeptanz der Unternehmen …

„Die Schlüsselfaktoren der dargestellten Ansätze sind sowohl in planerischen als auch in strategischen Verwendungszusammenhängen bekannt. Es geht um Akzeptanz und Konsens durch Kommunikation, Kooperation und Aushandlungsprozesse. Regionale Innovationsunterschiede werden nach diesen Theorieansätzen nicht mehr mit Lageparametern erklärt, sondern vielmehr durch die Fähigkeit regionaler Akteure intra- und interregionale Netzwerke aufzubauen.“ Diss. 2007, S. 68

Petition der Region EL21: EINE REGION STEHT AUF! – ??

Ziel: Fördergelder!! – Meine Intuition: Unternehmer können Geld immer gebrauchen!
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