U35? – Integrationsrichtlinie Bund

Gelsenkirchen/Berlin/Bochum. So viel vorweg – das mit Bochum ist ein Scherz. Dort fährt nämlich die U35 zur Universität. Das hat aber nur insofern eine Bedeutung, als hier die U35 namentlich erwähnt wird.

Was nunmehr die U35 in der Integration besonderer Förderung des Bundes macht, wo doch das Gesetz (SGB II) die Gruppe der U25 kennt, mag den Fachmann nicht verwundern. Wie meinte noch der ehemalige NRW-LSG-Präsident Brand zum SGB II sinngemäß: Wir wissen ja alle, wie schlecht das Gesetz gemacht ist.

Nichtsdestotrotz gibt der Bund folgende „Handlungsschwerpunkte“ an:

• Passgenaue Integrationsmaßnahmen für Jugendliche und junge Erwachsene unter 35 Jahren mit Migrationshintergrund oder anderen Benachteiligungen.
• Transnationale Mobilitätsmaßnahmen für Jugendliche und junge Erwachsene unter 35 Jahren mit Migrationshintergrund oder anderen Benachteiligungen.
• Integration von Asylbewerbern und Flüchtlingen durch Beratung, betriebsnahe Aktivierung und Qualifizierung sowie Vermittlung in Arbeit oder Ausbildung Quelle, S. 49

Die neue Integration von Asylbewerbern in Arbeit hatte ich kürzlich als Paradigmenwechsel vorgestellt.

Die weitere Kehrtwende bei den U25 (hin zu U35?) wird sich im Herbst bei den Sanktionen noch bemerkbar machen. Hier soll es Veränderungen geben. Die Kosten der Unterkunft sollen weiter gezahlt werden.

Weitere Überraschungen inklusive. Aber was kann uns noch überraschen?!

 

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