Jugend nicht qualifiziert? – Ausbeutung macht Arbeitgebern Laune

Die Mär von der unqualifizierten Jugend macht bei Arbeitgebern und der Bundesagentur für Arbeit die Runde. Jüngst noch hatte BA-Geschäftsführer Tymister in Gelsenkirchen in der Gemeinsamen Ausschusssitzung die fehlenden Fähigkeiten zur Umschulung der Arbeitslosen angesprochen.

Hierbei handelt es sich um ein Konzept zur Ausbeutung. Beschäftigung als kostengünstige Ein-Euro-Jobber oder als Praktikantin machen den Arbeitgebern gute Laune. Sie profitieren von diesem Vorurteil. Sehen sich nicht genötigt, gute Arbeit gut zu bezahlen. Oder eine Ausbildung oder Umschulung anzubieten. „Der Arbeitgeber wollte eine reguläre Arbeitsleistung, um Arbeitskosten zu sparen.“, statt eine Ausbildung anzubieten. So die Realität.

Hiergegen wehrte sich aktuell eine Praktikantin in Bochum und gewann vor dem Arbeitsgericht Bochum. Der Lohn muss nun nachgezahlt werden.

Eine Umschulung lässt sich hingegen nur schwerlich einklagen, wie der aktuelle Fall einer Gelsenkirchenerin zeigt, die ihren Fall in den sozialen Medien publik macht.

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