Skandal um Karin – Kurzbericht zur Gemeinsamen Ausschusssitzung

Gelsenkirchen, 20.03.2014. Die Gemeinsame Ausschusssitzung zum Thema „Arbeitslosigkeit in Gelsenkirchen – Gelsenkirchener Besonderheiten?“ wurde mit Hinweis des Vorsitzenden, „Es ist jetzt 18.15 Uhr“, kurz darauf mit schlechter Stimmung beendet.

Diese war aufgekommen, nachdem Hr. Heinberg (CDU), der Initiator der Veranstaltung, sich von Fr. Karin Welge (Sozialdezernentin) wiederholt absichtlich missverstanden fühlte und beleidigt Konsequenzen androhte. Beim Zusammenfassen des von Hr. Heinberg Vorgetragenen hatte Fr. Welge auch in der letzten Sitzung des Ausschuss für Arbeit und Soziales (ASA) gelinde gesagt kein glückliches Händchen. Zu ihren Gunsten möchte man annehmen, es liegt ihr nicht – das Zusammenfassen. Aber zu behaupten es wäre Absicht, setzt einen Vorsatz voraus, Herrn Heinberg angreifen zu wollen. Um was zu verteidigen?

Wöll: „Das Herz in die Hand nehmen“

Rückblick/Hintergrund: Das Feuer entzündete sich heute an der Frage von Hr. Leichtweis, ob die BA nicht mehr in Richtung Umschulungen tun könne, um dem sich abzeichnenden Fachkräftemangel in Gelsenkirchen entgegen zu wirken.

Die Antwort von Hr. Karl Tymister (Geschf. der BA-Gelsenkirchen), den Gelsenkirchenern fehlten die Voraussetzungen für weitere Umschulungen, am Geld mangelt es nicht, säte offensichtlich Zwietracht und überwältigte alle Beteiligten; die aber offenbar gar nicht wussten, wie ihnen geschah. Am Ende gab es nach dem blind um sich Schlagen der Hauptakteure Heinberg/Welge, das, was einem Flächenbrand gleichkommt. Dieser wird das schlechte Image der Stadt weiter nachhaltig schädigen. Doch bis dies allen Verantwortlichen klar sein wird, werden sie sich zunächst möglicherweise weiter bis aufs Blut bekämpfen. Zumindest deutete Hr. Heinberg gegen Ende der Sitzung Konsequenzen in Richtung Fr. Welge an.

Wie sagte noch Journalist Ries bei der Imageveranstaltung der Stadt im Jahr 2009: „Aber sie müssen aufpassen, dass das nicht kippt. Wer so sehr betont, dass es positive Entwicklungen gibt, macht ja erst offensichtlich, dass es auch viele dunkle Ecken gibt.”  WAZ.de

Wittke
Verwaltung

Siehe auch „Der stetige Kampf mit dem Image“ – Stadt Gelsenkirchen Stand 2014 im City-Ranking. Ergebnis: Zwei Tüten!

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