Der Mindestlohn von 8,50 Euro ist rechtswidrig zu gering

Das DGB-Rechtsgutachten zum Mindestlohn von März 2014 kommt zu dem Ergebnis, dass der Mindestlohn von 8,50 Euro in Deutschland rechtswidrig zu gering ist.

„Die Berechnung der Höhe eines ECSR-konformen Brutto-Mindeststundenlohns muss vom nationalen Nettodurchschnittslohn ausgehen. Nach dem Statistischen Bundesamt betrug dieser im Jahr 2013 monatlich 1729,- €.

60 % dieses Lohnes entsprechen 1.037,- €. Rechnet man dies in einen Mindeststundenlohn um, entspricht dies einem Stundenlohn von weit über 8,50 € (brutto).“

„Unstrittig ist aber, dass die deutsche Völkerrechtspraxis in diesem Bereich derzeit nicht regelkonform ist, weil das Mindestlohnniveau nach der ESC deutlich über 8,50 € liegen muss.“ Quelle, S. 30 (digital)

DGB-Vorstandsmitglied Hoffmann am 14.03.2014 (a.E.): „Würde kennt keine Ausnahme. Deshalb halten wir Ausnahmen nicht für nachvollziehbar und sinnvoll.“

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