BO: Wenig Heiterkeit über ALLEGRO

In Bochum gibt es derzeit einige Aufregung über die schlechte Personalsituation rund um die Einführung von Allegro.

„ALLEGRO erzeugt andere Bedarfsgemeinschaftsnummern als A2LL. Selbst wenn es möglich sein sollte, Einfluss auf die letzten drei Ziffern der Bedarfsgemeinschaftsnummer zu nehmen, kommt es durch die dennoch abweichende Zusammensetzung der Bedarfsgemeinschaftsnummer zu einem erheblichen organisatorischen Mehraufwand; mit nachteiligen Auswirkungen bis in die Aktenhaltungen der Jobcenter.“ Quelle

Ob einige – zum Teil erhebliche – Verzögerungen in der Antragsbearbeitung in Gelsenkirchen damit in Verbindung stehen, mag dahinstehen. Geschäftsführer Reiner Lipka sicherte zuletzt bei einem Besuch in der Hartz IV-SHG am 20.02.14 eine Bearbeitungszeit von 5 Tagen zu.

Ob dieses Versprechen in der Kernbearbeitungsphase von April 2014 bis Juni 2015 zu halten sein wird, werden wir beobachten.

Siehe auch: Droht Supergau? Auszahlung im April gefährdet?

Bundesvorsitzender der Personalräte in den Jobcentern Lehmensiek im Interview des Deutschlandfunks zu den Aufgaben und Problemen: „Dort wo einzelne Jobcenter jetzt zusätzlich Personal einstellen, da ist das eine örtliche Entscheidung, und das wird finanziert im Rahmen dessen, was im Budget zur Verfügung steht, für beispielsweise befristete Beschäftigte für Sonderaufgaben.“ – „Es gibt immer die Möglichkeit, noch Barauszahlungen zu machen in den Jobcentern. Das passiert auch jetzt schon, wenn Zahlungen nicht rechtzeitig in dem derzeitigen System angewiesen werden.“

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