Stromsperre vermeiden

Die Zeit nach dem Eintrudeln der Jahresrechnung des Energieversorgers ist für finanzschwache Haushalte kritisch. Davon sind nicht nur Hartz IV-Empfänger, sondern auch immer mehr Rentner und Wohngeldempfänger betroffen. In Bochum gibt es einen speziellen Fachberater Energiearmut bei der Verbraucherzentrale (VZ). Der bearbeitet zurzeit 26 Fälle von 450, die aktuell in BO von einer Stromsperre betroffen sind. Im Jahresverlauf waren es in BO zuletzt 3.000 Stromsperren.

Die Zahlen in Gelsenkirchen sind höher. Zuletzt waren es gut 5.000 Stromsperren. Davon betroffen dürften in diesem Jahr entsprechend mehr Menschen sein. Eine spezielle Beratungsstelle gibt es nicht.

Ich habe mal ein Info-Schreiben gemacht. Die Beratungsstellen der Verbraucherzentrale und der Erwerbslosen in Gelsenkirchen sind mit der ELE gut vernetzt. Hier gibt es Hilfe. Oder direkt beim Jobcenter, oder bei der Stadt (für alle, die kein Alg II bekommen), wenn ein Darlehen gebraucht wird.

Auch gut zu wissen, dass man die Mahnkosten der ELE in Höhe von je 5,- Euro nicht akzeptieren muss. Dasselbe gilt für die überhöhten Inkasso- und Stromsperrkosten. Hier führt im Zweifel der Weg über den Beratungshilfeschein vom Amtsgericht über den Anwalt zur Kostenreduzierung.

 

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