Arbeitslosigkeit macht krank

Böhmen: Je besser die Arbeitssituation ist, desto besser ist der Gesundheitszustand. Arbeitslose haben den meisten Stress und leiden am häufigsten unter psychischen Erkrankungen. Sie gelten als Verlierer und werden gemieden. Machtlosigkeit macht Stress, und dieser Stress macht krank.
Die Handreichung „Präventionskette“ für Kommunen soll den Wech­sel zu ei­ner präventiven Neuausrichtung aufbauen helfen

Dr. Stephan Böhmen ist Chefarzt der Kardiologie am Reha-Zentrum Oldenburg. Der 54-jährige Mediziner ist auch als Berater für Firmen und Führungskräfte tätig. „Nicht Arbeit macht krank, sondern Arbeitslosigkeit“, meint er gegenüber der NWZ.

DGB-Studie: Gesundheitsrisiko Arbeitslosigkeit, 2010 (PDF, 1 MB)

„Arbeitslosigkeit ist für Betroffene meist mehr als ein Knick in der eigenen Erwerbsbiografie. Wer arbeitslos wird, erlebt dies meist als schwere Belastung, die weit über finanzielle Einschränkungen hinausgeht. Die psychischen Belastungen wirken sich auch auf die Gesundheit aus. Arbeitslose sind wesentlich häufiger krank als Erwerbstätige. Eine Studie der Abteilung Arbeitsmarktpolitik.“

Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage im Jahr 2012 zur Situation der Gesundheit von Arbeitslosen

Kongress im März 2014

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