GE-Weihnachtsmarkt: Hartz IV-Stand

stand
Der Stand hatte guten Zulauf. An den Tischen gab es Gelegenheit in Kontakt zu kommen.

   Ein voller Erfolg war der Stand der Hartz IV-Selbsthilfegruppe.

Info zum Mitmachen und Helfen
Infos zum Mitmachen und Helfen                               Zum Lesen: Bild anklicken

Es wurden nicht nur kostenlos Informationen,

sondern auch Kaffee mit Keksen oder Glühwein für Erwachsene und Kinder ausgegeben.

Die Wunschzettel aus Sicht der Arbeitslosen hangen später an den Seiten.

Hervor stach der Wunsch nach mehr Lohn. Der Mindestlohn war genauso Thema, wie die Erwartungshaltungen an die neue Arbeits- und Sozialministerin Nahles.

Einige Besucher hatten gestern im TV auf Phoenix die Talkrunde mit Heiner Geißler gesehen. Der soll darauf hingewiesen haben, dass die Koalition offenbar mit der späten und zu niedrigen Einführung des Mindestlohns von 8,50 Euro offenbar den Sinn und Zweck des Mindestlohns nicht verstanden hätte. Bei der Einführung des Mindestlohns von 14,- Euro im Baugewerbe waren es die Arbeitgeber, die vor Billiglohnunternehmen aus dem Osten die Einführung des Mindestlohns gefordert haben.

Die Öffnung nach Südosteuropa zum 01.01.2014 macht dann wohl vor allem eine frühere Einführung als 2015 oder 2017 nötig. Ob es dann gleich 10,- Euro sein müssen? Eine Forderung auf einem Wunschzettel belief sich auf 12,50 Euro. Eine Frau diskutierte dahingehend, dass sie bei den entsprechenden Preiserhöhungen dann wohl nicht mehr so häufig zum Friseur gehen könne.

Andere Themen, wie zum Beispiel die Petition gegen Sanktionen machten die Runde. Es gab Befürworter und Gegner der Petition am Stand. Einig war man sich dahingehend, dass die Jobcenter einen Auftrag zum Fallmanagement haben, den sie nicht gegen die Sanktionierung komplett eintauschen dürfen. Das verbiete wohl der gesetzliche Auftrag zum Fallmanagement in dessen Rahmen die Sanktionen einfliessen könnten, falls nötig. Allein jedoch auf Sanktionen zu setzen, kaum noch Umschulung oder sonstige Förderinstrumente einzusetzen, letztlich nur ans Geld sparen zu denken, sei wohl eindeutig zu wenig, um Arbeitslosigkeit beseitigen zu können.

Und dann gab es noch die Wunschzettel, die mit dem gestrigen Verfahren der EU-Kommission zur Erreichung bezahlbaren Stroms zu tun haben. Auf einem Zettel stand: Keine Stromsperren! Es gibt in Europa Länder, die wenigstens im Winter über Weihnachten hinweg ein Verbot für Stromsperren erlassen haben.

Das sollte eigentlich eine Selbstvermenschlichkeit sein!

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