EU-Investitionsfond: Keine Kleinstkredite in Deutschland

Kein Unternehmen in Deutschland

Deutschland macht offenbar nicht mit bei dem EU-Programm für Kleinstkredite für 6000 Unternehmen aus EU-Geldern.

In 15 Mitgliedsstaaten – außer Deutschland – profitieren „von dem Programm besonders arbeitslose oder nicht erwerbstätige Menschen, die beim Übergang in die Erwerbstätigkeit unterstützt werden konnten. Fast ein Drittel der Kreditnehmer gab an, zum Zeitpunkt der Beantragung des Darlehens arbeitslos oder nicht erwerbstätig gewesen zu sein. Fast 80 Prozent der geförderten Unternehmen sind Start-Ups, die seit höchstens drei Jahren bestehen.

László Andor, EU-Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Integration, sagte: „Die Gründung eines Unternehmens ist für manche Menschen ein guter Weg zurück in die Erwerbstätigkeit und zugleich ein leistungsfähiges Instrument, um benachteiligte Gruppen in die Gesellschaft zu integrieren. Leicht zugängliche Mikrokredite sind somit sinnvolle soziale Investitionen mit erheblichem Mehrwert sowohl für die angehenden Unternehmerinnen und Unternehmer als auch für die gesamte Gesellschaft. Umso erfreulicher ist es daher, dass es uns die jüngst erzielte Einigung über das EU-Programm für Beschäftigung und soziale Innovation 2014-2020 ermöglichen wird, noch mehr Menschen mit dem europäischen Progress-Mikrofinanzierungsinstrument zu erreichen.“

Das europäische Progress-Mikrofinanzierungsinstrument soll Menschen, die nur schwer ein herkömmliches Bankdarlehen bekommen, besseren Zugang zu Mikrokrediten verschaffen, damit sie sich selbständig machen bzw. ihr eigenes Unternehmen gründen können. Das Instrument finanziert Darlehen bis 25 000 Euro für Arbeitslose, von Arbeitslosigkeit bedrohte Personen und Menschen aus benachteiligten Bevölkerungsgruppen, etwa junge oder ältere Menschen oder Migrantinnen und Migranten.

Das Progress-Mikrofinanzierungsinstrument wird vom Europäischen Investitionsfonds verwaltet. Die Mittelvergabe erfolgt über Mikrokreditgeber auf nationaler, regionaler oder lokaler Ebene; derzeit gibt es 26 Mikrokreditgeber in 15 Mitgliedstaaten: Belgien, Bulgarien, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Litauen, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Slowenien, Vereinigtes Königreich und Zypern.

Weitere Informationen in der ausführlichen Pressemittelung.“

via Kleinstkredite für 6000 Unternehmen aus EU-Programm.

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