1. Mai-Rede in GE: Mindestlohn 8,50 €uro ?

Möllenberg: „Das reicht nicht aus. Wir halten an der Forderung nach einem Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde fest“.

Möllenberg (NGG), gelernter Bankkaufmann, verdient selbst 8.500 Euro im Monat – mindestens wird teilweise vermutet. Denn: Die Gewerkschafter haben ihre Gehälter immer noch nicht offen gelegt. Von Bsirske gibt es Zahlen von 15.000 bis 27.000 Euro monatlich. Einer der Top-Verdiener unter den Gewerkschaftsfunktionären: IG-Metall-Boss Jürgen Peters bekommt 16.900 Euro brutto im Monat. Sein Stellvertreter Berthold Huber erhält monatlich 13.520 Euro. Quelle

Was wird Möllenberg in GE möglicherweise sagen? Dass die Gewerkschaften ihren Abwärtskurs fortsetzen und an Glaubwürdigkeit verlieren, wohl kaum. Dass sie als Manager bei Verhandlungen mit den Arbeitgebern gefühlt eher die Arbeitgeberinteressen vertreten? Eher nicht. (Siehe auch zur Leiharbeitsbranche: DGB will kein Equal Pay)

Zuletzt gab er sich bei „legoland“ kämpferisch: Er forderte „eine solidarischere Gesellschaft.“ Der Bundesvorsitzende der NGG, Franz-Josef Möllenberg spricht von einem grundsätzlichen Konflikt, wenn Geschäftsmodelle auf Hungerlöhnen beruhten. In seiner kämpferischen Rede zeigt er auf das 500 Meter entfernte Legoland: „Wir werden dort eines Tages einen Tarifvertrag haben.“  weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine:

Gewerkschaften in Deutschland:  ein Erfolgsmodell. Die deutschen Gewerkschaften sollten, zusammen mit der deutschen Wirtschaftspolitik als Blaupause für Europa dienen. Dann ginge es Europa, der europäischen Wirtschaft und den Europäern besser. Alles klar!

Seit gefühlt 50 Jahren warten wir in Deutschland auf den allgemeinen flächendeckenden Mindestlohn! Dass er nicht kommt: Ein großer Verdienst der deutschen Gewerkschaftsarbeit. Dafür braucht es 10.000 oder 30.000 Euro im Monat an Gehalt??

Siehe auch: Managergehälter in der Stadt Duisburg  –  Justizministerin wird initiativ

Auch die Aktion „UmFairteilen“ der Bochumer Kollegen in der Vormaizeit wird in GE ignoriert und/oder verpennt. Man möchte meinen, da wo die Not am größten ist – in Gelsenkirchen – schläft es sich für die Gewerkschafter von DGB und ver.di am erholsamsten. Schnarch, schnarch.

Dagegen sind die Kollegen in Bochum hellwach und rufen zum Mitmachen am 13.04.2013 in Bochum auf.

Mein Vorschlag zum Thema:

  • UmFairteilen des Personals von DGB und verdi:  GE-BO
  • UmFairteilen der Gehälter der Manager der Gewerkschaften in die Boeckler Stiftung ist vorbildlich. Das gehört deutlicher in den Focus der Öffentlichkeit um als Vorbild für andere Manager zu dienen.
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Ein Gedanke zu “1. Mai-Rede in GE: Mindestlohn 8,50 €uro ?

  1. 1. Mai-Rede in GE: Mindestlohn 8,50 €uro ?

    Gewerkschaften in Deutschland — ein Erfolgsmodell
    Moment einmal – ganz scharf nachgedacht und jetzt kommt es:

    Klar doch, wenn es darum geht sich die eigenen Taschen zu stopfen.
    Und Transparenz – für die meisten Gewerkschafter ein großes Fremdwort.
    Erst ich und dann —- ganz später die anderen.

    Auch wenn es um ihre Arbeitnehmer geht, die nicht mehr arbeiten dürfen – weil arbeitslos, dann sieht die Gewerkschaftswelt ganz schön anders aus.
    Direkt daran schließen sich die Arbeitnehmer an die mit Hungerlöhnen sich zufrieden geben müssen weil sie tarifverbindlich nicht mehr bekommen. Und dann sind da noch die Arbeitnehmer, welche noch viel weniger bekommen weil ihre Arbeitgeber auf Tariflohn pfeifen und nach gutdünken wie ein Lehnherr zahlen.
    Seit gefühlt 50 Jahren warten wir in Deutschland also auf den allgemeinen flächendeckenden Mindestlohn. Vor fünf Jahren wollte der DGB, allen vorran ver.di, einen Mindestlohn von 7,50 Euro einfordern; jetzt begeben sie sich mit 8,50 Euro Mindestlohn zufrieden. Welch eine Steigerung in 5 Jahren.
    Da lief doch wahrhaftig unter einem Transparent in Gelsenkirchen zum 1.Mai vor 5 Jahren ein Bundestagsabgeordneter unter einem Mindestlohn-Forderungstransparent in erster Reihe im Schulterschluß mit örtlichen Gewerkschaftsfunktionären und Mitglieder des NRW-Landtages durch Gelsenkirchen. Dabei hatte er in namentlicher Abstimmung erst im Vormonat April im Deutschen Bundestag einen Mindestlohn abgelehnt.
    Und was sagten seinerseits die Genossen hierzu? Tja, da kann man nichts machen. Ist eben so.

    Übrigens, unser NRW- Sozialminister Guntram Schneider (SPD), Minister für Arbeit, Integration und Soziales, ehem. Sekretär unter dem damaligen IG-Metall-Vorsitzenden Franz Steinkühler, 1. Bevollmächtigter der IG Metall-Verwaltungsstelle Münster bevor er 2006 zum DGB-Landesvorsitzenden in Nordrhein-Westfalen gewählt wurde, hat mit vielen Nichtanwendungsanordnungen bisher maßiv in das Sozialrecht in NRW eingeriffen wenn es darum gehen sollte Verbesserungen für Sozialschwache zu erreichen.
    So viel zu Gewerkschaften und ihrer Forderungen.
    1. Mai-Rede in GE: Mindestlohn 8,50

    Scheiß Spiel, wa ….

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