Hartz IV und Steinbruch:Demokratie-Projekt

Ab dem 26. April soll der Rote Container vor dem Hans-Sachs-Haus für acht Wochen ein Treffpunkt für die Menschen sein, die ihre Gedanken hörbar machen wollen. WAZ

Wieso eine Duisburgerin (Buchrezession: Relativ arm) den Gelsenkirchenern die Hartz IV-Verhältnisse erklären soll, ist fraglich. Denn die Gelsenkirchener Verhältnisse sind sicher anders gestrickt, als das was das Duisburger Jobcenter seit Jahren verzapft. Aber eine Kritik am Jobcenter liegt ihr nicht, heißt es in der WAZ-Duisburg; sie sei keine Anklägerin. Soft sells, nun gut! Die Stadt Duisburg hat letztlich das Buch (mit-) finanziert. Das spricht für sich! Mut machen, Vorbild sein! Eine gute Arbeitslose, ja fein! Die darf zuhause bei den Kindern bleiben! Ein Schritt in die richtige Richtung, wie sie selbst zum Bildungspaket sagt! Sehr schön! Also angepasst hätten wir damit schon mal. Siehe zum schlechten Arbeitslosen: Kafka und die Arbeitsgesellschaft.

Speziell bei Hartz IV bestehen jedenfalls für den Einzelnen örtliche Besonderheiten: Angefangen von den Kosten der Unterkunft bis hin zum Bildungspaket für Kinder. Aber gut, wenn sich für Gelsenkirchen niemand findet, der das Dilemma aus hiesiger Sicht (aus Angst vor Repressalien?!) aufzeigen will; dann halt jemand aus Duisburg. Dann sollte man wenigstens über die Angst vor Repressalien reden und hätte den besseren Bezug zum Thema “80 Jahre…”.

via Paul Baumann in der WAZ – und die Angst vor Repressalien | Aktionen zur Wahrung der Demokratie in GE.

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