Forderung: Banken zerschlagen

Die Forderung der Teilung der Banken ist nicht neu. Sie wird aber neu eingebracht. Diesmal von einem Manager eines deutschen DAX-Unternehmens. Das deutet das „Ende des Systems“ an, wie es Enquetekommissionsmitglied Miegel am Samstag in der FAZ in Aussicht stellte.

Wer Nouriel Roubini kennt, weiß von dieser Forderung als einer der entscheidenden Grundlagen zur Bewältigung von Finanzkrisen. Diese historische Komponente wurde bisher seit 2008 nicht berücksichtigt. Stattdessen hat man gerade die Deutsche Bank mit dem Ankauf der Postbank sich im Gegenteil noch vergrößern lassen. Das hat zur Verschärfung der Situation beigetragen. Gut so! Denn nur wenn das Fass voll ist, reicht ein Tropfen um es zum Überlaufen zu bringen. Jetzt ist das Fass voll. Die Stimmen dahingehend sind nicht zu überhören. Was wird die Kanzlerin machen? Nach Kohlscher Manier die Sache aussitzen? Werden wieder Leute gefeuert? Und alles auf die lange Bank geschoben?

Dann könnte Roubini wieder mal recht behalten, wenn er aktuell prognostiziert:

„Laut dem amerikanischen Wirtschaftsprofessor Nouriel Roubini fährt die Weltwirtschaft schon nächstes Jahr gegen die Wand, weil alle Regierungen die Probleme bloss vor sich hinschieben würden.“ Quelle vom 10.08.2012

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